David und Goliath
| Autor: | quertöne |
| Komponist: | Verschiedene, siehe bei den Liedern |
| Entstehungsjahr: | 1997 |
| Story: | Sozialkritisches Musical zum Thema Bürgerkrieg und Flucht |
Handlung
Unsere Geschichte spielt in einem Flüchtlingslager in einem lateinamerikanischen Land, in dem seit einigen Jahren Bürgerkrieg, Folter, Hunger und Elend herrschen. Jugendliche - fast noch Kinder - werden zur Armee eingezogen und müssen, kurz ausgebildet, mit der Waffe an der Front kämpfen und kommen auf diese Weise oft ums Leben. Viele Leute sind aus ihrer Heimat vertrieben worden. Sie leben jetzt in schlecht ausgestatteten Flüchtlingslagern.
Am Anfang unserer Geschichte lernen wir eine junge Krankenschwester aus Deutschland kennen, die ihre Arbeit in einem der Flüchtlingslager als Missionarin beginnt. Sie eröffnet eine primitive medizinische Praxis, hält Gesundheitskurse und kümmert sich, so gut es geht, um die Flüchtlinge. Zunächst wird ihr Mißtrauen entgegengebracht, doch schon bald fangen die Leute an, ihr zu vertrauen. Die Situation in dem Flüchtlingslager ist schlimm: keine festen Häuser, sondern nur winzige, aus Maispflanzen und Plastikplanen notdürftig zusammengebaute Hütten, kein sauberes Trinkwasser, wenig zu essen, schlechte hygienische Verhältnisse, Krankheiten, mißtrauische Soldaten, die selbst vor Mord nicht zurückschrecken. Da die Menschen keine Beschäftigung haben, fühlen sie Sinnlosigkeit in ihrem Leben.
In dem Flüchtlingslager gibt es etwa hundert Leute aus dem Dorf Mesa Bonita, die vor mehreren Jahren aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Eines Tages kommt Manuel, einer dieser Flüchtlinge, auf den Gedanken, daß die Leute aus Mesa Bonita zurückkehren sollten. Die Gefahr ist groß, aber er glaubt, daß Gott ihnen helfen wird.
Komponist
Die Geschichte wurde von Laura Baxter, unserer Chorleiterin, geschrieben und von einigen Chormitgliedern überarbeitet. Im Musical finden Lieder aus Les Miserables, sowie verschiedene christliche Lieder Verwendung.
Szenen und Lieder
| Prolog | Bilder aus der Wirklichkeit
Adagio für Streicher
(Musik: Samuel Barber) |
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| 1. Szene | Eintritt Schwester Constanze, Schwester Anita und Schwester Clara
Viele in dieser Welt
(Text Günter Balders, Melodie: Caroline Volla Sølie)
Wir sprechen verschiedene Sprachen
(Text Lothar Zenetti, Musik Helmut Ristenpart) | |
| 2. Szene | Am nächsten Tag
Gott soll es sein
(Text u. Melodie: Dick u. Melodie Tunney, Übersetzung: Klaus Heizmann, Bearbeitung: Phil Perkins) | |
| 3. Szene | Abends am gleichen Tag | |
| 4. Szene | Geburtstagsfeier von Julia
In meinem Schloß
(Text H. Kretzmer u. A. Boublil, Musik C.-M. Schönberg) | |
| 5. Szene | Brief von Schwester Constanze (später am gleichen Tag) | |
| 6. Szene | Der Gesundheitskurs | |
| 7. Szene | Fünf Frauen sitzen im Gemeinderaum und nähen
Bring ihn heim
(Text: H. Kretzmer u. A. Boublil, Musik: C.-M. Schönberg) | |
| 8. Szene | Gottesdienst
Komm, Heiliger Geist
(Text Johannes Jourdan, Musik Florian Sitzmann)
Das Lied des Volkes
(Text H. Kretzmer u. A. Boublil, Musik: C.-M. Schönberg) | |
| 9. Szene | Julias Beerdigung
Du bist Gott
(Text Eugen Eckert, Melodie: S. A. Bazuk, Satz: Matthias Kiemle) | |
| 10. Szene | Schwester Constanzes Brief
(später am Abend des gleichen Tages) | |
| 11. Szene | Manuels Treffen und Finale
Du und ich
(Text: Andreas Malessa, Musik Dieter Falk)
Das Lied des Volkes
Gott soll es sein
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Unterstütztes Projekt
Die Spenden gingen an eine bosnische Familie, welche als Flüchtlinge einige Jahre in den Fürther Gemeinderäumen wohnten und wieder nach »Jugoslawien« zogen (ziehen mussten).
Beteiligte
| Chor: | Herta, Traudl, Anja R, Esther, Hannes, Cornelia, Maria, Judith, Karin, Verena, Ronja, Thomas, Reinhold, Heinz, Claudia, Helmut |
| Band: | Beate, Matthias M, Gernot |
| Weitere: | Erich, Karl, Matthias D, Philipp, Stefan, Norbert, Tatjana, Salem, Margaret |
| Geschichte: | Wer war wann dabei |
quertöne – der Musical-Chor